Wie können wir unsere Kinder liebevoll durch starke Gefühle begleiten und gleichzeitig ihre emotionale Widerstandsfähigkeit stärken?
Was steht hinter der Aggression unserer Kinder und was können wir alles tun?
Beim Einkaufen, wenn ich ihm keine Gummibärli kaufen möchte. Auf der Strasse, wenn wir uns beeilen müssen, um pünktlich zu einem wichtigen Termin zu kommen. Nach dem KiGa, wenn ich ihn abholen möchte. Im Restaurant, wenn wir den Geburtstag von Tante Hanna mit 15 anderen Familienmitglieder feiern wollen. Völlig aufgelöst, verzweifelt. Strampeln auf dem Boden. Schreien, weinen, so laut wie möglich. Kaum hochzuheben. Der ganze Körper wehrt sich dagegen, ist angespannt, sogar verkrampft.
Die meisten Eltern sind erschrocken, wenn ihre Kinder dann auch noch hauen, beissen oder treten. Zu Hause zeigt sich die Aggressivität oft gegenüber den Geschwistern. Ähnlich kann es schwierig sein, wenn all das nicht zu Hause, sondern in einer Institution passiert, wenn wir gar nicht da sind. Wir fühlen uns hilflos und verstehen die dahinter liegenden Gründe nicht. Wir versuchen mit der Methode, die wir am besten kennen, unser Kind zu überzeugen: mit Sprache, wiederholten Besprechungen. Aber beim nächsten Mal passiert alles wieder. Wir verlieren unsere Nerven und werden vielleicht selbst aggressiv: wir schimpfen, drohen, bestrafen, halten die kleinen Hände zu fest. Tag für Tag fühlen wir uns hoffnungsloser und entfernen uns immer mehr von unserem Kind.
Kommt Dir das bekannt vor? Du bist nicht allein! Wir alle kennen das. Und wir haben unsere eigenen Erfahrungen und Gefühle bezüglich des Tobens, Weinens und Wutausbrüche. Unsere Gesellschaft hat eine klare Abneigung gegen lautes und energisches Verhalten. Auch wir waren einmal Kinder. Wie haben unsere Eltern auf unser Weinen und Toben reagiert? Was wurde uns gesagt?
Was geschieht in den kleinen Körpern unserer Kinder auf der ganzen Welt, wenn sie sich so hingeben? Was können wir anders machen, damit wir auch in diesen schwierigen, unangenehmen Situationen ruhig neben unserem Kind bleiben können und sogar in solchen Momenten eine liebevolle Verbindung mit ihnen eingehen können?
Hand in Hand Parenting hat klare Antworten auf diese Fragen, die auf den neuesten psychologischen und neurobiologischen Erkenntnissen basieren, sowie fünf wirksame Werkzeuge, die in der Praxis wunderbar funktionieren.
In diesem Workshop möchte ich Dir darüber erzählen. Du wirst erfahren:
- Wie unser Gehirn und unsere Gefühle funktionieren.
- Was in den Körpern und Nervensystemen unserer Kinder passiert, wenn sie weinen, toben oder aggressiv reagieren?
- Was passiert in uns, wenn wir keine Geduld und Energie mehr haben, das alles zu ertragen?
- Was wir tun können, um beim nächsten Mal anders reagieren zu können?
- Wie wir ein unterstützendes und akzeptierendes Netzwerk für uns Eltern aufbauen können, in dem wir an unseren starken Gefühlen arbeiten können?
- Mit welchem Mitteln können wir unsere Beziehung zu unserem Kind stärken?
Praktische Informationen:
- 3 Kurseinheiten à jeweils 2 Stunden: Vertiefung in drei der fünf Hand in Hand Parenting Werkzeuge
- Teilnehmerzahl: mindestens 3, maximal 6 Personen
- Zusätzliches Kursmaterial: PDFs, Video- und Audiodatei
- kontinuierlicher Begleitung und Austausch in einer geschlossenen Online-Gruppe
- Wir werden auf jedem unserer Treffen mit dem Werkzeug “Listening Partnership” – Einfühlsames gegenseitiges Zuhören arbeiten, die eine psychologische Methode ist. Dies hilft Dir dabei, mit all den Sorgen, Frustrationen, dem Stress und der Traurigkeit umzugehen, die Du als Elternteil empfinden kannst. So kannst Du gestärkt und ermächtigt zu Deiner Familie zurückkehren.
- Teilnahmebeitrag: 180 CHF
Termine:
- 11. Mai 2027, Dienstag, 19:00-21:00 Uhr (Listening Partnership)
- 18. Mai 2027, Dienstag, 19:00-21:00 Uhr (Staylistening)
- 25. Mai 2027, Dienstag, 19:00-21:00 Uhr (Special Time)
Ich freue mich auf Dich!
